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Der Windsack dient der Schätzung der Windstärke und Windrichtung.

Die Hauptteile sind:

  • Windsackhülle aus Nylon,
  • druckgelagerter Stahlkorb aus nichtrostendem Stahl zur Befestigung der Hülle,
  • Gestell aus verzinktem Stahlrohr für Boden- oder Mastmontage
  • Hindernsifeuer
  • Crosslight und
  • diverses Befestigungsmaterial.

Die Hauptmerkmale der Windsäcke nach FAA / ICAO Norm sind:

  • Anzeige der Windgeschwindigkeit und Windrichtung
  • Farbgebung - weiss/rot
  • hohe mechanische Belastbarkeit
  • Anlaufschwelle: 0,5 m/s
  •  der Windgeschwindigkeit und Windrichtung

Farbgebung - weiss/rot

hohe mechanische Belastbarkeit

Anlaufschwelle: 0,5 m/s

FAQWas ist der Sinn des Einsatzes von Windsäcken?
Ziel des Einsatzes von Windsäcken ist es, den mittleren Wert der Windgeschwindigkeit und Windrichtung darzustellen. Ein wichtiges Kriterium hierbei ist die Materialstärke, aus dem der Windsack gefertigt wird.

Welche Materialstärken werden gefordert?
Für die Luftfahrt und den Verkehr werden 180/190 g/m² Materialstärke gefordert.
Für Länder mit extremen Wetterbedingungen (z.B. Grönland oder arabische Staaten) werden noch stärkere Materialien gefordert (z.B. 205/240 g/m²). Hinsichtlich der Materialstärke entsprechen die Windsäcke den amerikanischen FAA-Luftfahrtrichtlinien AC150/5340-23B und 5345-27C.
Wird eine zu geringe Materialstärke verwendet, reagiert der Windsack sehr empfindlich auf die Änderungen der Windgeschwindigkeit und Windrichtung und bildet somit die herrschenden Verhältnisse nicht richtig ab.

Welchen Anforderungen entspricht die Farbgebung?
Die Farbgebung der Windsäcke und ihre Abmessungen entsprechen den Richtlinien der ICAO Annex 14 (Airport) rot/weiß bzw. FAA Orange.

Welche Fertigungsanforderungenexistieren für Windsäcke?
Im Folgenden werden Fertigungsanforderungen der o.g. FAA-Richtlinien zitiert:
3.1 Einsatzbedingungen für Windsackstationen:
A. Temperatur: -55 ÜC…+55 °C,
B. Wind: 0…140 km/h

3.2 Windsackhülle
Herstellung der Windsackhülle hat eine kegelförmige Form, wenn sie mit Luft gefüllt ist.
Sie ist gegen Abrieb geschützt und so am Drehkorb angebracht, dass sie ohne spezielle
Hilfsmittel ersetzt werden kann.

3.2.2. Der Korb des Drehgestells
Der Korb öffnet die Windsackhülle so, dass sie sich bei einer Windgeschwindigkeit von
28 km/h voll entfaltet. Dabei muss der Windsack nicht 90° am Mast hängen.

3.2.3 Material
Die Windsackhülle kann aus Baumwolle, synthetischem Material oder einer Mischung aus beidem gefertigt werden. Das Material muss wasserabweisende Eigenschaften besitzen.
Die Bruchlast des Materials muss 667 N betragen.


3.5. Korbbewegung
Die Windsackhülle muss sich frei vertikal um den Schaft ab einer Geschwindigkeit von
5,5 m/s oder mehr und einer Windrichtung innerhalb von ±5° des Mastes frei bewegen können.

4.2 2 Test der Windsackhülle.
Die Windsackhülle muss, auf dem Drehgestell gespannt, eine Zugspannung von 450N aushalten.

4.2.3. Mast
In diesem Abschnitt wird spezifiziert, dass ein 6m-Mast für Windsäcke von ca. 890N konzipiert sein muss, um einen Windsack mit Drehkorb zu halten.

Dieses Produkt erfüllt die folgenden Anforderungen:
Verein Deutscher Ingenieure(VDI)3786 Blatt 2Meteorologische Messungen für Fragen der Luftreinhaltung -Wind -
World Meteorological Organization (WMO)WMO No.8Guide to Meteorological Instruments and Methods of Observation